Sa 22:0025.09
Danuberave - PreParty

Danuberave - PreParty

NP:10 AK:13

JACUZZI BOYS
[BELOW | LEVEL NON ZERO | CÉCILLE | SUARA]

DORIAN PAIC
[ RAUM-MUSIK | FRANKFURT - DE]

ERIC FISCHER
[ DEVOTED TUNES | LINZ ]

THE INTEGRALS

DIGIPOP
[BACKLAB | LINZ]

ANDY CATANA
[DO EASY RECORDS]

ERIC SHAPE
[SAKOG | PLATTENTAT]

JACUZZI BOYS
[BELOW | LEVEL NON ZERO | CÉCILLE | SUARA]

Wenn gute Freunde eine Leidenschaft teilen, die sie gemeinsam ausleben, kann man das eigentlich nur „Glück" nennen. Wenn diese Kreativität erfordert, kann beim gemeinsamen Spaß an der Freud etwas Neues entstehen, das sich verselbstständigt - im besten Falle, durch gegenseitige Inspiration. Dieses Glück haben die beiden Djs Marc Phil und Florian Settele gefunden und ihm einen Namen gegeben: „Jacuzzi Boys". Freunde sind die beiden im September 1982 im Saarland geborenen „Boys" schon seit sie 16 sind. Beide mochten facettenreiche Musik. Die verschiedensten Musikarten, angefangen von Punk oder Hip Hop bis hin zum Techno, House und funky Elektro fanden sich in ihren CD-Regalen.… Und dann begann es ihnen in den Fingern zu jucken. Inspiriert von großen Djs wie z.B. Richie Hawtin, Rush, Chris Liebing, Jeff Mills, Sven Väth u.v.m. Entdecken sie Mitte der 1990er Jahre ihre Leidenschaft dafür, elektronische Musik nicht nur –bevorzugt beim Skaten und Snowboarden - zu konsumieren sondern auch selber zu produzieren. Beide sind DJs seit Ende der 90er, angefangen mit damals aktuellem progressivem Techno. Parallel zum Zeitgeist entwickelte sich Ihr Stil zu Electro- bzw. Techhouse und Minimal Techno/House weiter. Sie begannen in saarländischen Clubs aufzulegen. Mit der Zeit entstand eine kleine Fangemeinde und die Jungs schafften sich in der saarländischen Musikszene, aufgrund Ihrer einmaligen Mixtechniken sowie der außergewöhnlichen Performance einen Namen. Der Gedanke, es gemeinsam zu versuchen, scheint fast zwangsläufig. Und so feierten sie 2002 an den Plattentellern des Saarbrücker Clubs „Hot In", heute „Etage Eins", Ihren Einstand als DJ-Team. Es folgten viele erfolgreiche gemeinsame Gigs der Djs Marc Phil und Florian Settele, bis das Duo im März 2007 zum ersten Mal unter dem Namen „Jacuzzi Boys" im Nightclub „Blau" in Saarbrücken auflegt. Inzwischen sind die „Jacuzzies" fester Bestandteil nicht nur in der saarländischen Clubkultur.
Im Januar 2009 erschien die erste EP, "Ramba Zamba" auf dem Label "Komplex Audio" mit einem Remix Ihres gemeinsamen guten Freundes Sascha Krohn auf der B-Seite. Seitdem zeigt die Kurve steil nach oben. Schnell standen Labels wie Below, Level Non Zero, Cécille, OFF, Break New Soil and Kindisch um den heißen Jacuzzis Sound auf Vinyl zu pressen. Und mittlerweile wohnen die beiden Jungs auch noch in Offenbach unter einem Dach. So ist halt wahre Freundschaft.

Jacuzzi Boys Summer Mix 2010 by jacuzziboys

Jacuzzi boys - off podcast 2010 by jacuzziboys

ERIC FISCHER
[ DEVOTED TUNES | LINZ ]

Webseite

Eine der Vaterfiguren der österreichischen Electronic und DJ Szene ist auf alle Fälle Eric Fischer. Geboren als 3. Kind einer bürgerlichen Durchschnittsfamilie im Passivraum, genauer gesagt in Amstetten. Das erste Mal besuchte er im zarten Alter von 15 Jahren eine klassische Vorstadtdisco wo situationsbedingt der Grundstein von Erics Liebe und Anziehung zur Musik und deren Faszination zum Tanzen gelegt wurde. Die Anfänge seines DJ Daseins waren natürlich ganz anders, als wir uns das vorstellen können. Die Plattenspieler zu dieser Zeit waren nur mit einem Lautstärkenregler und einem Tonregler ausgestattet, was das Auflegen zu einer ganz besonderen Herausforderung machte. Moderation statt Mixing stand im Vordergrund, dem er sich schon damals strikt verweigerte um nicht in die Rolle des vordergründigen Entertainers zu verfallen. Seine ersten Sinneserfahrungen machte der Musikfanatiker beim legendären 5 Uhr Tee für die New Generation, wo es damals schon galt die Nadel zum richtigen Zeitpunkt auf das Vinyl zu setzen. Den Genuss, welche Energie gut selektierte Tracks auf das Publikum haben um diese zu rhythmischen Bewegungen zu animieren, brachte Eric mit 19 Jahren zu seinem hauptberuflichen DJ Dasein.
Während der 80er Jahre bespielte Eric die regionalen Discos in ganz Österreich und dem angrenzenden deutschen Raum. Zu dieser Zeit hatte man als DJ nicht immer die Möglichkeit, seinen eigenen Sound den Publikum näher zu bringen, doch besonders in den Morgenstunden und dazwischen gelang es Eric immer wieder, die Crowd nach seinen Idealen auf musikalische Reisen zu schicken.
Sein Stil entwickelte sich anfänglich vom Phillysound Disco und den 70er über Wave weiter zu Funk , Soul, im Zuge dessen Hip Hop und Acid Jazz, um schließlich bei Techno und House anzukommen; was aber nicht heißen soll, dass Eric nicht ständig auf der Suche nach neuer emotional nachhaltiger Soundentwicklung ist.
Anfang der 90er Jahre fand man Eric an den Montagen meist im Blackmarket/Soulseduction, 33 & 45 Records in Wien sowie auf Flohmärkten, ging es doch darum die rarsten Platten zu ergattern. 1993 betrieb er seinen ersten Plattenladen in Linz, ein Partnerbetrieb von „Recordstore" München, aus dem 1995 „Danube Records" wurde, der bis 2005 in Linz ansässig war und wahrscheinlich keinen unwesentlichen Beitrag zu seiner großen und gut selektierten Plattenkollektion beitrug. Eine Plattensammlung ist ein entwicklungsfähiges Gedächtnisarchiv, was man bei den ca 13.000 Records von Eric sicher behaupten kann.
1993 gründete er den Danube Rave als kleines, aber feines Underground Festival der elektronischen Musik; im Laufe der Jahre gedieh der Danube zum europaweit bekannten Meilenstein der Musik Festivals. Geboten wird eine grandiose Werkschau quer durch alle elektronischen Stile: Von Electro, Techno, Minimal über Uptempo-Electronic-Funk, bis hin zu Breaks & House. Es gilt die Devise: Gute Musik spricht für sich selbst, sie erfrischt den müden Geist und eröffnet neue Möglichkeitsräume.
Die Unbeschwertheit von damals ist verschwunden, heute hat sich Techno mit anderen Themen auseinander zu setzen sowie auch seine DJs, mit dem Mainstream und dem Ausverkauf der Freiheit, die er eigentlich verkörpert – nicht so Eric Fischer. Für ihn bleibt Techno der Gegenentwurf zum Rationalismus, den er einst darstellte. Für temporäre autonome Zonen! Gegen die Guettaisierung des Undergrounds!

Dj Eric Fischer (FM4 best of 2009) by DJ Eric Fischer

DORIAN PAIC
[ RAUM-MUSIK | FRANKFURT - DE]

Für Historiker gäbe es wenige besser geeignete Biografien als die von Dorian Paic, um Frankfurter House- und Techno-Geschichte zu überprüfen: die Jet-Set-Discothek Dorian Gray, ein Ort namens Music Hall, Sven Väths legendärer Sündenpfuhl Omen, der Kultclub XS oder jüngere Altarstätten wie Monza oder das Offenbacher Robert Johnson, Paic war in der ein oder anderen Form involviert.
Entzündet hat sich sein Geist daran schon in jungen Jahren. An der Intensität und Ekstase, die in den frühen Clubs herrschte. An der seltsamen Mischung aus Menschen aus allen Schichten und Lebenslagen und dem Geschmack von Disconebel. Und natürlich an der Musik.

Was die meisten Menschen als kindliche Begeisterung für elterliche Plattensammlungen abtun, führte bei Dorian allerdings zu jenem Sammeleifer, unter dem seine Regale heute noch leiden und schließlich zu einem begehrten Job im „Air Embargo“. Das war der eingegliederte Dorian-Gray-Plattenladen, der Gäste mit den damals noch höchst exklusiven Hits eindecken sollte. Von da war es kein weiter Weg mehr hinter die Plattenspieler. Engagements in der Music Hall und für kleinere Partys folgten. Ein paar Vertretungsstunden im Omen machte die Sache letztlich klar: Dorian war dieser Sache mit Haut und Haar verfallen. „No Way Back“ wie es so schön bei Adonis heißt.
Die Neunziger vergingen wie im Fluge und Paic wurde nicht nur zu einer festen Instanz des Innenstadt-Hotspots Monza, sondern beeinflusste den Sound seiner Stadt auch vor und hinter dem Tresen der Plattenladeninstitution Freebase. Heiße Rhein-Main-Talente wie Federico Molinari, Sascha Dive oder Robert Dietz zählen den unermüdlichen Sucher nach diesen ganz besonderen und sehr speziellen Platten, die DJs wie ihre Augäpfel hüten, nicht umsonst zu ihren Einflüssen. Ricardo Villalobos lies sich auf seinem applaudiertem „Fabric Mix“ von Dorian unter die Arme greifen, Sven Väth lässt sich vorzugsweise von Dorian den Love Family Park eröffnen und auf Ibiza ist er neben seiner Residenz im Monza, ein gern gesehener Gast im Cocoon. Lorbeeren all around also. Aber das kommt eben nicht von ungefähr. Expertisen fallen nicht vom Himmel.
Das zeigt auch Dorians Arbeit mit seinem Label „raum...musik“. Als A&R und mit eigenen Veröffentlichungen beweist er dort, dass man auch abseits von Indie-Major-Mentalitäten mit überzeugenden Veröffentlichungen einen tollen Künstlerstamm aufbauen kann. Christian Burkhardt, Reboot, Sascha Dive, Sweet N Candy, Dub Kult oder Guillaume and the Coutu Dumonts sprechen da Bände. 10 years and counting.
Und wenn er nicht gerade irgendwo zwischen Brasilien und Berlin auflegt, zählt Dorian zur Robert-Johnson-Stammbesetzung, kuratiert dort gemeinsam mit Meat die regulären-populären Freebase-Partys und sorgt auch sonst mit allerlei musikalischem Tatendrang dafür, dass der Main nicht austrocknet.

THE INTEGRALS

The Integrals sind ein Wiener Produzenten-/Remix- und DJ-Duo, bestehend aus Hairy Jo und Filthy Greg. Ihre Remixe wurden bereits von Künstlern wie Steve Aoki, F.O.O.L oder den deutschen Sexinvaders gespielt und sorgten auch ansonsten durch viele Blogerscheinungen für aufsehen. Sie teilten sich auch bereits die Bühne mit Größen wie Benny Benassi, Sound of Stereo, Erol Alkan, Wolfgang Gartner, Mr.Flash, Jesus Luz... Dies wurde sogar mit einem Artikel auf der Rolling Stone Webseite sowie dem englischen DJ Kultmagazin iDJ belohnt, was ihnen Remixanfragen (Dirty Disco Tracks, Etage Noir Spezial,Gash! Digital,...) aus Frankreich, Deutschland, Schweden und England einbrachten.

"The Integrals bring out the disco at the center of Muse’s soaring art rock, turning Knights (of Cydonia)
into a bleak and gritty electro stomper."
(Rolling Stone Magazine)

"These two gimmick-driven hairy Austrians are defenetly ones to watch... hunt down their MySpace and
keep your ears wide open for their original tracks and yet more remixes. Insanely good."
(International DJ Magazine)

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DIGIPOP
[BACKLAB | LINZ]

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Seit Anfang der 90er begleitet ihn die Liebe zur Elektronische Musik, und begeistert ihn wie am ersten Tag. Anfänglich über Jahre als DJ anzutreffen, drückt er sich seit dem Jahre 2009 hauptsächlich nur mehr als LIVEACT musikalisch aus. Mit Auftritten am DONAUFESTIVAL (Krems/NÖ), ARS ELECTRONICA CENTER(Linz/OÖ, oder dem FLEX (Wien/W), kann er durchaus Namhafte Referenzen vorweisen. Von Disco bis Acid lässt er so ziemlich keinen Sound aus. Mit Synthesizer und Effektgerät verschmilzt er förmlich auf der Bühne und gibt immer wieder aufs neue, sein Bestes.

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